Taita Nina

Verbinde dich wieder mit deiner Essenz.

Kausay Zentrum

Das Kausay Zentrum befindet sich zwischen deinem Sakralchakra und deinem Wurzelschakra. Du kannst es dir vorstellen wie eine Lichtkugel aus reiner Energie in dir, erfüllt von der Frequenz und Qualität des Elements Feuer. Kausay ist das Zentrum der reinen Urkraft. Wenn Kausay blockiert ist oder nicht aktiviert, zeigt sich dies in Müdigkeit und mangelnder Lebensenergie. Sexuelle Energie ist eine Form von Kausay, darf aber auf keinen Fall darauf beschränkt werden. Kausay wurde von der Kirche als höchst bedrohlich eingestuft und daher wurde jegliches Wissen über Kausay vernichtet. Selbst hier in den Anden ist das Wissen über Kausay fast ausgestorben und wurde lange Zeit nicht mehr gelehrt. Dank seines eigenen Funkens erfreut sich Kausay nun an seiner eigenen Wiedergeburt. Wenn Kausay gesund und in seiner vollen Kraft ist, hat man uneingeschränkten Zugang zur Vitalität seiner Existenz. Kausay ist die reinste und transformativste Kraft der Zerstörung und Wiedergeburt in einem. Kali in ihrer Reinheit. Ein gesundes Kausay hält die Feuer dieser Erde vereint mit den kosmischen Feuern in perfekter Harmonie und Balance, wird gehalten von seiner gesunden Macht, die im Stande ist Tornados und Vulkanausbrüche zu besänftigen und lebt eine gesunde respektvolle Sexualität.

Großvater/Großmutter Feuer - Taita Nina - Rawray

Die Feuer unserer Erde halten uns warm und ermöglichen wie auch die anderen Elemente das Leben auf diesem Planeten. Vater Sonne ist eine kosmische Inkarnation des Feuers. Auf der Erde repräsentieren Vulkane die inneren Feuer und das pulsierende Herz von Madre Tierra und das physische Feuer die irdischen Feuer. Nicht zu selten entzündet Taita Inti oder Kullur Runa, die kosmischen Feuer, auch die irdischen Feuer. Feuer besitzt die Fähigkeit der blitzschnellen Transformation die gleichzeitig durch die entstehende Wärme ihr Umfeld nährt. Ein außer Kontrolle geratenes Feuer erlischt erst wenn ihm die Nahrung aus geht. Feuer ist das einzige unter den irdischen Elementen das nur durch eine Co-Kreation wirkt. Es braucht Nahrung und Luft um zu transformieren. Dazu ist es auch das einzige dem wir uns nur begrenzt nähern können. Wir können entspannt Erde, Luft und Wasser berühren und nach belieben darin baden, Feuer jedoch ist für den Menschen nur mit einem gewissen Abstand zu genießen. Auf energetischer Ebene hingegen steht der volle Zugang zum Feuer zur Verfügung. Das Feuer selbst hat viele verschiedene Frequenzen und brennt in verschiedenen Farben, je nachdem was es im Moment verzehrt. Das Feuer spricht durch seine Flamme und den entstehenden Rauch und erzählt dadurch ganze Geschichten. Während man ein Despacho verbrennt, kann man den, sich entfaltenden Heilprozess in den Farben der Flammen und des Rauches lesen. Wer die Kunst des Feuerlesens versteht, kann mit dem Feuer arbeiten wie mit Tarot, Coca oder einem Stein Orakel. Das Feuer antwortet auf all unsere Fragen, sowie jeder andere Spirit auch. Die heilige Flamme bringt Licht in die dunkelsten Ecken unserer Seele und hilft uns diese in Liebe und Hingabe zu transformieren.

Schamanische Innere Praxis

Vor jeder spirituellen Praxis legen wir unsere Intention fest und arbeiten ausnahmslos in einem Heiligen Raum, den wir speziell für unsere Praxis eröffnen und lassen darin unsere Intention mit einfließen. Als Kernessenz rufen wir Großvater Feuer an um uns bei unsere heutigen Praxis mit all seiner Präsenz die wir halten können zu unterstützen. Wir beginnen immer damit uns selbst ganz präsent zu atmen. Wir eröffnen den Heiligen Raum heute indem wir in jedem Portal einer Himmelsrichtung die heilige kosmische Flamme der Richtung herein rufen und das jeweilige Portal mit dessen Frequenz informieren.

In der heutigen Praxis arbeiten wir in einer heiligen Höhle im tiefsten Inneren unseres Selbst. Wir verbinden uns mit dem Feuer in uns und empfangen seine Essenz. Anschließend beginnen wir damit die kosmische Flamme der jeweiligen Himmelsrichtung mit unserer physischen Kausay Flamme zu verbinden und atmen die daraus neu entstehende Frequenz in unser gesamtes Sein, in all unsere Chakren und Zentren. Wir lassen uns dabei von unserer Intuition führen wo die neue Frequenz am meisten gebraucht wird und nähren uns dadurch selbst.

Wir wiederholen diesen Vorgang mit allen Himmelsrichtungen. Dadurch reinigen wir unser Energiefeld von allem was uns nicht mehr dient und geben es als Nahrung in unser eigenes Feuer. Die daraus entstehende Asche verwenden wir als Dünger für unseren Nährboden.

Wir reinigen unsere gesamtes System von allem was uns nicht mehr dient, von allem was uns blockiert und uns in alten Strukturen fest hält aus denen wir bereit sind heraus zu wachsen. Wir lauschen dem Flüstern des Feuers und empfangen seine Botschaften für unsere Seele.

Anschließend verbinden wir uns nach oben und nach unten und werden zur Brücke für Himmel und Erde um die irdischen und die kosmischen Feuer zu vereinen in uns. Wir nähren unsere Spirits und den gesamten Heiligen Raum mit unsere vereinten Ur-flamme. Wir überbringen diese Frequenz auch an unser Paradies und nähren es in seiner gesamten Größe.

Wir lauschen der Weisheit des Feuers in uns und vereinen uns mit seiner Kraft. Wenn unsere heutige Praxis abgeschlossen ist bedanken wir uns bei der heiligen Flamme und atmen uns zurück in unseren Ausgangspunkt. Wir schließen alle Portale und Chakren und fühlen in unseren physischen Körper und unsere aktuelle Präsenz hinein. Was hat sich verändert. Bezeuge Dich selbst in all deinem Sein und Wirken.

Feuer Zeremonie

Der heilige Feuerplatz. Wenn du die Möglichkeit hast an einem Feuerplatz deine Zeremonie abzuhalten, ehre die heiligen Großmütter (Steine) die den Feuerplatz halten. Du kannst dies mit Aqua de Florida, Blumen oder auf eine andere dir beliebige Art vollziehen. Jedes Stück Holz wird mit Liebe gesammelt und mit einer Intention aufgestapelt. Ich lasse die Teilnehmer nach Möglichkeit gerne selbst ihr eigenes Holz sammeln und je nach Zeremonie dürfen oder sollen auch sie ihre Intention in Bezug auf das jeweilige Thema der Zeremonie in ihr Holz atmen.

Pachamama Stick

Der Pachamama Stick ist ein Stück Holz, das liebevoll mit Blumen oder anderen Gegenständen aus der Natur geschmückt wird. Während der Zeremonie lässt man ihn unter den Teilnehmern herum gehen und sie dürfen ihre Vision einer geheilten Welt in den Stick geben um die Erde mit ihrer Vision zu segnen. Der Pachamama Stick geht als letztes ins Feuer. Der Pachamama Stick ist ausschließlich für Visionen für das Kollektiv und die Mutter Erde, bzw. die Spirits vorgesehen.

Wenn der Feuerplatz vorbereitet ist mit dem Holz mit dem man die Zeremonie beginnen möchte, das vom leitenden Schamanen initiiert und angerichtet wird, können sich alle Teilnehmer um den Feuerplatz gleichmäßig verteilen. Wir können einen Schale mit Blume herum reichen, wo nun alle Teilnehmer ihre persönlichen Wünsche für sich selbst hinein atmen und anschließend das bereits vorbereitet Feuer mit diesen Blumen schmücken.

Wir eröffnen den Heiligen Raum und rufen als Hauptessenz Großvater Feuer und die kosmischen Feuer der Himmelsrichtungen. Während der Eröffnung segnen wir jede Richtung, Himmel und Erde und jeden Teilnehmer individuell. Anschließend entzünden wir das heilige Feuer und fangen an zu singen. Wir leiten ein Lied zu ehren des Feuer an, das alle mitsingen können, dies dient dazu die Frequenz der Gruppe zu harmonisieren und einen Trance ähnlichen Zustand zu erschaffen indem es den Teilnehmern möglich ist das Flüstern des Feuers zu empfangen. Als Schamanen verbinden wir das heilige physische Feuer mit den Kausay Zentren der Teilnehmer für die schamanische transformative Arbeit.

Sobald das Feuer bereit ist die Teilnehmer zu empfangen treten die ersten ans Feuer und knien nieder. Hinter ihnen stellt sich eine andere Person mit weit geöffneten Armen um der knienden Person den Raum zu halten. Die knienden Teilnehmer öffnen ihr Wiracocha über sich und über dem Feuer und beginnen damit, ihre gesammelten Stöckchen ins Feuer zu geben. Anschließend werden die Mesa und andere heilige Gegenstände im Feuer gesegnet und letztlich die Energiezentren, Chakren und das Energiefeld mit dem Feuer genährt. Wenn die Teilnehmer fertig sind tauschen sie die Plätze. Die nicht direkt aktiven Teilnehmer singen während der gesamten Zeremonie weiter bis alle Teilnehmer am Feuer waren.

Abschließend geht der Pachamama Stick ins Feuer und Stille kehrt ein. Dies ist ein guter Zeitpunkt um das Feuer atmen zu hören und die Botschaften noch deutlicher zu empfangen. Sobald die Energie des Pachamama Sticks transformiert wurde treten alle Teilnehmer einen Schritt zurück und wir rufen die Spirits des Landes an das heilige Feuer. Gemeinsam genießen wir ein heiliges Zusammentreffen unter den Hütern des Landes und des Feuers und eröffnen die Portale in die Obere Welt für alle Seelen die die Welten wechseln möchten. Wir halten dieses Portal in seiner Dauer nach Gefühl und schließen es anschließend wieder. Wir bedanken uns bei den Hütern des Landes und des Feuers und dem Feuer selbst und schließen den Heilgen Raum.

Als Schamane sorgen wir während der Zeremonie dafür das alle Energien richtig versorgt werden und alle Teilnehmer sicher sind, speziell wenn wir das Portal in die obere Welt öffnen um erdgebundenen Seelen den Aufstieg zu ermöglichen. Weiterhin stellen wir sicher, das alle Stöckchen komplett verbrennen und keine Energie untransformiert zurück bleibt.

Bei Feuerzeremonien ist sehr auf die Trockenheit der Natur zu achten und Sicherheitsvorschriften sind einzuhalten um Waldbrände zu vermeiden. Lass ein Feuer niemals unbeaufsichtigt brennen. Während der Sommermonate und in der Trockenzeit ist es sehr wichtig das das Feuer ganz erlischt bevor der letzte Teilnehmer sich entfernt. Ein Feuer kann sich auch unterirdisch über Graswurzeln ausbreiten. Im Zweifelsfall kann die letzte Glut mit Wasser gelöscht oder Erde abgedeckt werden um einen Funkenflug zu vermeiden.

Felicia Thanheiser

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Fachzentrum für Energiemedizin

Cusco Peru